ein kleiner Platz der zum Treffpunkt von Radfahrern geworden ist
Basilikakirche mit einem einzigen Schiff und Seitenkapellen. Das Kirchenschiff ist mit einem leicht spitzen Tonnengewölbe bedeckt. Es hat drei Abschnitte, einen zentralen und zwei seitliche, in denen die Symmetrie vorherrscht. Die erste Kirche wurde zwischen dem 10. Mai und Anfang Juli 1890 unter der Schirmherrschaft der Mare de Déu del Carme gebaut. Im Jahr 1914 wurden der Kreuzweg und eine kleine Orgel installiert. Vom ersten Moment an wurde erkannt, dass der Gottesdienstraum nicht ausreichte und eine Erweiterung notwendig war, die mehrere Phasen durchlief. Endgültig eingeweiht wurde sie erst im August 1949.
Dank der Spenden von Gemeindemitgliedern und Anhängern konnte 1917 mit dem Bau der Kirche Nuestra Señora del Carmen in Puerto de Andratx begonnen werden. Nachdem das Presbyterium und eine Kapelle auf beiden Seiten fertiggestellt waren, wurde die Kirche am 25. Dezember 1918 eingeweiht. Die Arbeiten wurden jedoch erst 1928 vollständig abgeschlossen. Sie beherbergt das Bildnis der Virgen del Carmen, der Schutzpatronin des Hafens, deren Festtag am 16. Juli mit einer maritimen Prozession gefeiert wird.
Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, oder Hospitaliter, waren zwar nicht an der Eroberung Mallorcas im Jahre 1229 beteiligt, wurden aber trotzdem mit Eigentum in der Unterstadt von Palma bedacht, rund um den Bereich, an dem sich später die Warenbörse befinden sollte. Sie errichteten die Kurie des Ordens sowie eine Kirche, die dem Heiligen Johannes geweiht war. Die Kirche Sant Joan de la Mar (heute Sant Joan de Malta) ist das Ergebnis zahlreicher Umbauten, die die Spuren des ursprünglichen Baus ausgelöscht haben. Das einzige noch erhaltene Zeugnis aus dem Mittelalter ist das Abbild des Schutzheiligen, ein wunderschönes gotisches Heiligenbild, das im Giebelfeld des Haupteingangs aufgestellt war und aufgrund der zunehmenden Zerstörung durch Umwelteinflüsse in das Kircheninnere verlegt wurde. Die heutige Kirche ist ein klassizistischer Barockbau von geringer Größe und mit wenigen Verzierungen. Über dem Eingang befindet sich eine Fensterrose, und darüber wiederum ein Frontispiz mit dem Malteserkreuz in einem Kreis. Der Kircheneingang zeichnet sich durch einen Triumphbogen mit einem Fries aus, dessen Inschrift von einem Relief in Form eines Bogenzwickels mit dem Malteserkreuz unterbrochen wird. Im Innern weist die Kirche einen rechteckigen Grundriss, nur ein Kirchenschiff sowie ebenfalls rechteckige Kapellen auf. Der Hochaltar wird von einem Heiligenbild des San Juan Bautista (Johannes der Täufer) beherrscht. In der ersten Kapelle auf der linken Seite befindet sich das Heiligenbild des Santo Cristo de los Boteros, und in der ersten Kapelle auf der rechten Seite steht das Heiligenbild des San Cayetano.
Das Oratorium von Sant Blai ist eine der ersten Kirchen Mallorcas, da sie nach der Eroberung errichtet wurde und einen primitiven gotischen Stil mit geringen Ausmaßen bewahrt hat. Das Oratorium hat einen Garten, der früher ein Friedhof war. Am 3. Februar, dem Tag des Heiligen Blai, begeben sich die Einwohner von Campos wie jedes Jahr in das Oratorium von Sant Blai, um den Heiligen zu verehren, sich das heilende Öl auf den Hals zu schmieren und die Brötchen von Sant Blai oder die Bonbons zu segnen, die der Tradition nach Halsschmerzen heilen und verhindern.
Im Jahr 1357 gründete Bischof Antonio Colell die Pfarrkirche Sant Antoni Abad. Der heutige Glockenturm wurde 1595 errichtet, und ein Jahrhundert später (1696) beschlossen die Geschworenen auf Initiative des Pfarrers Tomás Serra den Bau der heutigen Kirche. Die zwölf Kapellenkapitelle sind das Werk des Bildhauers Pedro Payeras. Um 1702 und 1706 wurden die Kapellen gebaut, die heute geweiht sind: * Die alte Kapelle des Baptisteriums (heute Reliquienkapelle). * Kapelle von Santa Catarina Tomàs * Kapelle von Sant Pere * Die Kapelle von Mare de Déu del Roser * Nach der Kapelle von Roser kommen wir zum Thron und zur Kapelle von San Sebastián. * Kapelle der Unbefleckten Empfängnis, erbaut Ende des 18. Jahrhunderts. * Kapelle des Guten Jesus (des Heiligen Christus) * Achteckiges Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert. * Das Altarbild des Hauptaltars stammt aus dem Jahr 1868 und ist dem Heiligen Antonius gewidmet. * Bild der Jungfrau von Vialfàs * Kapelle des Heiligen Joseph (Ende des 18. Jahrhunderts) * Kapelle des Herzens Jesu, erbaut 1940. * Kapelle von Sant Francesc * Kapelle der Seelen, erbaut zwischen dem Ende des 16. und dem Beginn des 17. Jahrhunderts. * Kapelle der Jungfrau von Lourdes, aus dem Jahr 1933, obwohl das Bild 1928 erworben wurde. * Kapelle von St. Joachim und St. Anna
Es gibt viele Gründe jenseits der Religion, die dazu beitragen, eine Kirche zu einem symbolträchtigen Gebäude zu machen, und einer von ihnen ist ihre gute Lage. Die Kirche Sant Llorenç erfüllt zweifellos diese Bedingung. Ihre Fassade erhebt sich in der Mitte des Hauptplatzes von Selva (Mallorca) und ihr spitzer Glockenturm mit den ausladenden Fenstern und dem pyramidenförmigen Dach ragt aus den umliegenden Gebäuden heraus und möchte den Himmel der Region Raiguer ankratzen. Er steht schon seit dem 14. Jahrhundert, als er einen anderen, noch primitiveren Tempel ersetzte, auch wenn die verschiedenen Umbauten sein Gesicht nach und nach verändert haben. Die eine der beiden Fassaden ist das Ergebnis eines dieser Umbauten, die andere hingegen war Teil des ursprünglichen romanischen Komplexes. Ihr primitives Aussehen und ihre gemischte Funktion als Festung spiegeln sich auch in den Schießscharten im oberen Teil wider: kleine Fenster, in denen die Bogenschützen die richtige Breite für ihre Pfeile fanden. Viel Kunst, viele wertvolle Elemente, die in diesem dem Schutzpatron der Stadt, San Lorenzo, geweihten Tempel konzentriert sind. Es ist nicht verwunderlich, dass sie als kulturell interessant angesehen wird.
Kreuz der Toten, früher bekannt als "La creu d'en Rapó". Das Kreuz wurde 1585 erbaut und weist Elemente der Gotik und der Renaissance auf. Das Kreuz selbst ist lateinisch; die Arme enden in sternförmigen Medaillons, und die Zwischenarme sind mit pflanzlichen Motiven verziert. Auf dem Kapitell sind vier sich abwechselnde Symbole zu sehen: zwei Wappen von Sineu, das Anagramm von Jesus und das Errichtungsdatum von 1585. Dieses von Rafael Guitard errichtete Kreuz befindet sich an der Kreuzung der Straßen Cruz und Toros und am Anfang der Straße Cementerio. Seinen heutigen Namen verdankt er seiner Lage, denn früher war es üblich, die Toten an diesen Ort zu begleiten.
Die Krypta des Sant Llorenç dient der Apsis der Heiligkreuzkirche als Unterbau, was eine auf Mallorca einzigartige Besonderheit darstellt. Über den Zeitpunkt der Erbauung der Krypta haben Forscher und Wissenschaftler vielfältige Hypothesen aufgestellt, jedoch hält sie die Mehrheit für ein Werk vom Anfang des 14. Jahrhunderts. Die Säulen der Krypta weisen Details auf, die an die Bibliothek von Poblet erinnern, und einige ihrer technischen Lösungen ähneln den Arbeiten der Handwerker der Burg Bellver. Die Anordnung des Freiraums ist recht ungewöhnlich: Es scheint ein unfertiger Bau zu sein, sei es aufgrund der Geländemerkmale oder der fehlenden finanziellen Unterstützung. In der Mitte der Krypta stehen heute vier Säulen, die eine Reihe von unterschiedlich geformten Bereichen eingrenzen. Der quadratische Mittelraum der Krypta stellt den Kopfteil der Kirche dar, und um ihn herum wird ein rechteckiger Bereich von trapezoidförmigen und dreieckigen Abschnitten begrenzt. Dieser rechteckige Bereich öffnet sich zum Eingangsatrium hin mit einem gotischen Portal, das schlicht gehalten ist, jedoch von einer wunderbaren mittelalterlichen Laubdarstellung geschmückt wird. Die restlichen Räume führen ohne feste Anordnung in vier Kapellen mit quadratischem Grundriss, die zwischen den Strebepfeilern angeordnet sind. Diese dienen der Apsis der darüber befindlichen Kirche als Einbettung. Diese eigenwillige Anordnung bedingte den Grundriss des Bereichs der Apsis, der eine einfache Überlagerung der Struktur der Krypta darstellt.
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