Altes Haus in der Gemeinde Campos, in dem verschiedene Kunstausstellungen veranstaltet werden und das auch als Konferenzraum dient.
Das Museum ist in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht und zeigt traditionelle Gegenstände vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Hier können Sie die für die ländliche Umgebung Mallorcas typischen Bräuche, Kleidungsstücke und Werkzeuge kennen lernen. In einem der Zimmer kann man traditionelle mallorquinische Trachten bewundern, während in einem anderen Zimmer Räume wie die Küche und das Schlafzimmer im mallorquinischen Stil eingerichtet sind. Sie können auch Präzisionsinstrumente und Holzbearbeitungswerkzeuge finden.
Der Neubau für das Museum Es Baluard liegt in einer Eckbastion der Renaissance-Stadtmauer am Passeig Marítim von Palma. Noch bis vor kurzem war dieser Abschnitt der Muralla unzugänglich und verwahrlost. Doch dann stellte die Stadtverwaltung diesen Teil der alten Festungsanlagen für den Bau des Museums zur Verfügung. Heute erstrahlt das Baluarte de Sant Pere in neuem Glanz, und der gelungene Umbau hat auch die umliegenden Viertel aufgewertet. Zum Angebot des Museo Es Baluard gehören kulturelle und didaktische Aktivitäten. Hauptziel der Museumsleitung ist, die Sammlung zu erweitern und bekannt zu machen. Dazu wird ein Höchstmaß an Publikumsnähe angestrebt, etwa durch spezielle Führungen zum Beispiel für Schulklassen, bei denen die Kinder in Begleitung von Kunsterziehern auf spielerische Weise in Kontakt mit der Kunst treten. Der Neubau fügt sich vorbildlich in die Bastion ein. Die Fläche des Museums beträgt 5.000 Quadratmeter, 2.500 davon sind Ausstellungsfläche. Die Architekten: Luis und Jaime García-Ruiz, Vicente Tomás und Angel Sánchez-Cantalejo. Ihr Werk: ein Gebäude mit klaren Linien, in weißem Beton gegossen. Es erstreckt sich über drei Stockwerke, die verschiedenen Ebenen sind über Rampen, Balkone und Galerien miteinander verbunden, Oberlichter lassen das Tageslicht ein.
Das Museum für Zeitgenössische Spanische Kunst befindet sich in der Calle Sant Miquel, einer von Palmas Einkaufsmeilen par excellence, die die Plaza Major mit der Plaza d’Espanya verbindet. Das Museum liegt näher an der Plaza Major. Zusammen mit seinem Hauptsitz in Madrid und dem Museo de Arte Abstracto de Cuenca (Museum für Abstrakte Kunst in Cuenca), bildet das Museum in Palma (das sich in einem Palast, dem ersten Sitz der spanischen Bank Banca March befindet) das Netz jener Stiftung, die von Joan March Ordinas, einem mallorquinischen Bankier ins Leben gerufen wurde. Die Dauerausstellung durchläuft mit ihren 69 Werken die zeitgenössische spanische Kunst von Picasso bis Barceló, dem einer der Räume gewidmet ist. Auch finden hier temporäre Ausstellungen statt.
Die Kunstgalerie Espai d’Art Miquela Nicolau befindet sich in Felanitx. Sie ist in einem Haus aus dem 19. Jh. untergebracht, das vollständig restauriert wurde. Auf seinen drei Stockwerken und im Weinkeller entstanden Räumlichkeiten für die Förderung der Zeitgenössischen Kunst auf Mallorca, sowohl einheimischer wie internationaler Künstler. Die Galerie wurde am 6. Mai 2006 eröffnet und stellt einen für alle kreativen Vorhaben der Gegenwart offenen Raum dar, seien es im weitesten Sinne plastische Werke oder Musik, Literatur usw. Man hat sich zum Ziel gesetzt, einen Raum zu schaffen, welcher der Zeitgenössischen Kunst in allen ihren Ausdrucksformen gewidmet ist, eine Plattform zur Förderung junger Künstler zu bieten und Bezugspunkt für spanische und internationale Kunstsammler zu werden. Jedes Jahr werden vier Einzelausstellungen und drei Sammelausstellungen geboten. Für jede Einzelausstellung wird ein Katalog herausgegeben, der als Einladung zur Eröffnung verschickt wird.
La Caja Blanca wurde 2006 eröffnet; sie ist eine Galerie für unabhängige Kunst mit internationaler Berufung, die sich um die Ausstellung und Förderung von gegenwärtigen Künstlern und aufstrebenden Talenten kümmert. Die jedes Jahr Grundrissplanten Veranstaltungen sind: Fünf Ausstellung im Jahr, Teilnahme an Fachmessen, Mitwirkung bei öffentlichen Räumen, Herausgabe von monografischen Veröffentlichungen und erzieherischen Projekten in Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen und Stiftungen.
Die im September 2006 eröffnete Kunstschule Rafael Gómez Saldaña verfügt auch über einen kleinen Raum, in der Werke von Rafael de Pablos, dem Eigentümer der Galerie und Lehrer der Schule, ausgestellt werden.
Das Casa de la Cultura Espai Ramón Llull in Palma de Mallorca ist zeitlich begrenzten Ausstellungen gewidmet. Das Kulturhaus zeigt zahlreiche vorübergehende Ausstellungen. Bitte sehen Sie das Programm ein. Die Räumlichkeiten werden auf Antrag des interessierten Künstlers zugeteilt.
Die Presänz von bemalten Fliesen auf dem Dachvorsprung ist typisch bei mallorquinischen Landhäusern. Seine Vorfahren sind aus dem Mittelalter und die älteste ist aus dem 12. Jahrhundert. Die Funktion der verzierten Fliesen ist ein Symbol des Schutzes der Dächer und seine Bewohner und in diesem Fall ist die Dachvorsprung des Klosters wurden mit gemalten Kacheln dekoriert, die Inschrift, representierte möglicherweise einen biblischen, poetischen oder auch profanen Text, bezogen auf dem Kloster. Sobald alle dekorierte Fliesen zurückgewonnen wurden, könnte die dieser Text als Grundlage für eine Lesung des textes dienen. Der Teil des Ziegels der nicht sichtbar war, hatte keine Vorbereitung und Symbole, Zeichen oder Markierungen die man darauf erkennen kann, wurden direkt auf dem Ziegel mit rotem Ocker (Eisenoxid) gemalt. Diese Zeichen bestehen aus einer Zahl und darunter einem Buchstaben, Groß- oder Klein geschrieben, immer verkehrt herum. Es wurde angenommen, das es Kodierungen waren um den Text richtig anzuordnen beim plazieren der Ziegel. So war dann nur das Stück verzierte Fliese sichtbar, während das unlackierte Stück auf dem Dach versteckt blieb. Die Ziegel haben gleiche Grössen von 50cm lang und 24 cm an der grossen Seite und 16cm an der schmalen Seite. Die Renovierung hat die Wiederbeschaffung von vielen Elementen, die vorher durch den Schmutz der auf den Ziegeln war, nicht sichtbar wahren, möglich gemacht.
Das Schifffahrtsmuseum Sóller liegt im einzigen natürlichen Hafen an der Tramuntanaküste am Fuß des nördlichen Gebirgszugs von Mallorca. Über Jahrhunderte hinweg war dieser Hafen der natürliche Verbindungsweg Sóllers und seines Umlands nach draußen. Das Museo del Mar im Oratorio de Santa Caterina d'Alexandria im Sollerer Hafen wurde am 24. August 2004 eröffnet. Hier erwarten uns ein Ausstellungssaal, ein audiovisueller Bereich, didaktische Räume, traditionelle Werkzeuge aus dem Schiffbau und sonstige Utensilien und Exponate, die mit der Seefahrt in Verbindung stehen. Modelle machen die Rolle deutlich, die Seehandel und Fischerei stets in der Geschichte von Sóller gespielt haben.
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