Barrock (1667-1702) Hervorzuheben Hier lebten ab dem Jahre 1534 die Hieronimus-Mönche. Es werden die Überreste der Schwester Clara Andreu i Malferit, einer herausragenden Nonne der Gemeinde aufbewahrt. Merkmale Bogenportal zum Eingang des Klosters, Innenhof mit einem alten Zürgelbaum und einem Brunnen. Die Kirche besteht aus einem Schiff mit vier Abschnitten und kleinen, seitlichen Kapellen. Wichtige Kunstwerke der Heilige Christus de la Sang (XV. Jahrhundert), die barrocken Altargemälde der Mutter Gottesd „Mare de Déu del Candeler“ und der heiligen Familie (XVII. Jahrhundert), zwei gotische Gemälde von Pere Terrencs (XV. Jahrhundert) und wertvolle Bilder von den Vater und Sohn Llopis (XVI. Jahrhundert Direcció: Carrer de les Monges, 129, 07300 Inca, T:971 50 00 95
Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und besitzt einen Innenhof, der durch eine Mischung von Elementen aus verschiedenen Epochen gekennzeichnet ist: gotische Treppe, achteckige Säulen gotischen Ursprungs, die Segmentbögen tragen, Galerie aus dem 19. Die Fassade ist dreistöckig und weist ein Rundbogenportal und ein weiteres Portal auf der rechten Seite auf. Im ersten Stock gibt es zwei Balkone und ein Balkonfenster sowie in der Vorhalle kleine achteckige Säulen. Der Eingang hat ein Balkendach; links, über einer kleinen Treppe, befindet sich ein Atelierportal mit Rundbogen. Auf der rechten Seite befindet sich eine Tür mit Oberschwelle. Ein Segmentbogen führt zum Innenhof. In diesem gepflasterten Hof befindet sich die mittelalterliche Treppe auf der rechten Seite und ein achteckiger Zisternenhals, der unter der Treppe liegt.
Im 16. Jahrhundert begann man mit der Ummauerung Palmas im Renaissancestil mit Mauern und Bastionen, die für den Einsatz von Artillerie geeignet waren. Der Autor des Projekts war der italienische Ingenieur Giacomo Palearo, besser bekannt als Kapitän Fratin (+1586). Die Umzäunung wurde 1575 mit dem Bau der Bastion Santa Catalina begonnen, dem Namen des mittelalterlichen Tores und des westlichen Viertels, das noch erhalten ist. Diese Bastion wurde später als Bastion von Santa Creu, dem Namen der Pfarrkirche, und als Bastion von Sant Pere, nach dem Namen der Straße, bekannt. Diese Bastion wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von dem mallorquinischen Ingenieur Vicenç Mut i Armengol (1614-1687) wieder aufgebaut, und zwischen 1644 und 1656 wurde ein neues Tor in der Mauer errichtet, das heute nicht mehr existiert, von dem jedoch ein Teil der Brücke über den Bach Sa Riera erhalten ist. Die Bastion hat zahlreiche Veränderungen erfahren, und die heutige ist das, was von der alten Festung übrig geblieben ist. Die Bastion hatte zwei Ebenen: die so genannte untere Bastion, die den Platz mit Blick auf die Sagrera-Promenade und den Kai bildet, und die so genannte obere Bastion, in der sich heute das Gebäude des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst von Palma befindet, das im Januar 2004 eingeweiht wurde. Das Tor mit der Rampe war einst das Tor, das zu diesem oberen Teil der Bastei führte, der vollständig zugeschüttet wurde.
Im Garten der Seehandelsbörse befindet sich ein wieder aufgebautes Tor der ehemaligen Stadtmauern. Es handelt sich um die sogenannte Porta del Moll (Tor zur Anlegebrücke), das 1620 durch den Obersten Baumeister der Befestigungsanlage, Antoni Saura, in Zusammenarbeit mit Jaume Blanquer, einem der besten mallorquinischen Bildhauer seiner Zeit, errichtet wurde. Das Tor befand sich ursprünglich nicht an diesem Platz, vielmehr war es in die mittelalterliche Mauer am Meeresufer eingefügt und wurde anschließend Teil der neuen Mauer, die im 18. Jh. vor der Seehandelsbörse errichtet wurde. Das Tor stellt eine Art Triumphbogen im manieristischen Stil dar, dessen Bogen mit einem kleinen Bildnis der Purísima Concepción (Unbefleckten Empfängnis) geschmückt ist. Am Sims befindet sich eine Inschrift, die auf seine Errichtung hinweist. Dies war das Haupttor zur Stadt, und seine künstlerische und monumentale Verarbeitung beruhen auf dem starken Symbolcharakter, den die Tore der ehemaligen Festungsanlagen besaßen. Sie wurden mit den Wappenschildern des Königs und der Gerichtsbarkeit des Königreichs geschmückt, welche im Fall der Porta del Moll schon im 18. Jh. entfernt wurden. Neben dem Tor erhebt sich das Consolat de la Mar, heute der Regierungssitz der Balearischen Inseln. Das Gebäude war ursprünglich das Haus des Colegio de la Mercaderia (ehemalige Handelskammer) und besaß eine schöne gotische Kapelle auf seiner Rückseite. Das Consolat de Mar war einst eine Einrichtung, die als Gerichtshof fungierte, um Konflikte zwischen Seeleuten und Kaufmännern beizulegen. Linker Hand können wir Can Chacón sehen mit seiner schönen barocken Galerie aus dem 18. Jh., als das Gebäude dieser Familie andalusischen Ursprungs gehörte. Gegen Ende des 17. Jh. war es er Wohnsitz des Militäringenieurs Martín Gil de Gaínza (1650-1737), der es über der Stadtmauer hatte erbauen lassen
Ehemalige Residenz auf Mallorca des Erzherzogs Ludwig Salvator von Habsburg. Von dieser charakteristischen mallorquinischen Possessió aus hat man eine faszinierende Sicht auf die Küste und die Felsnase sa Foradada, Wahrzeichen der Tramuntana-Küste. Son Marroig in the municipality of Deià is another farmstead the Archduke purchased and he restored the old house, conserved the fortified sixteenth-century tower and added Italian-style extensions. Bereits im Gemeindegebiet von Deià liegt ein weiteres Landgut des Erzherzogs Ludwig Salvator: Son Marroig. Bei der Restaurierung des alten Palais bewahrte er den Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und erweiterte den Bau im italienischen Stil.
Jorn Utzon und Mallorca: Can Lis und Can Feliz ' zwei Werke der baulichen Poesie dieses Architekten auf der Insel Jorn Utzon zählt zu den maßgeblichen Architekten des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1918 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geboren. Dort und im Nachbarland Schweden absolvierte er sein Architekturstudium um später in Ländern wie Frankreich, Marokko, den USA und Mexiko Erfahrungen zu sammeln. Eines seiner bekanntesten Werke, dem er viele Jahre seiner beruflichen Tätigkeit gewidmet hat, ist die Oper von Sidney, an der Utzon von 1956 bis 1966 arbeitete. Mit diesem Bau wurde der Däne zu einem der führenden Vertreter der Architektengruppe 'Dritte Generation'. 1971 fasste er den Entschluss, sich auf Mallorca seinen Altersruhesitz zu bauen. So entstand das Wohnhaus Can Lis auf den Klippen von Portopetro: längst ein Standardbau, den sich heute jeder Architekt im Laufe seines Studiums genauer anschaut. 1994 dann baute er sich ein zweites Haus weiter im Landesinneren. Dieses Anwesen trägt den Namen Can Feliz en s'Horta de Felanitx. Auch von diesem Bau im aus ist das Meer zu sehen, über ihm thront stolz das Castillo de Santueri Quelle: Jørn Utzon, Dos Casas en Mallorca Federico Climent Conselleria de Turisme, 2000
Wir befinden uns in einer weiteren symbolträchtigen Straße der Altstadt, in der es eine Reihe von Herrenhäusern gibt, die zum größten Teil umgebaut wurden. Das am besten erhaltene Bauwerk ist Can Olesa, eines der berühmtesten Herrenhäuser von Palma. An der Fassade ist eine Außenwandverkleidung aus dem 16. Jh. mit Fenstern im Renaissancestil erhalten, an der die Wappen der Familie Descós zu sehen sind. Das heutige Haus wurde im Zuge des Umbaus gegen Ende des 17. Jh. errichtet, und ist rund um einen prachtvollen Innenhof angelegt. Dieser Innenhof ist eines der besten Beispiele für einen Innenhof im mallorquinischen Barock, mit seinen typischen Säulen, außergewöhnlich niedrigen Bögen und einer Treppe, die von einer Galerie mit drei Bögen gekrönt ist. Dieses Haus ist eines der wenigen in der Stadt, dessen Interieur der Epoche vollständig erhalten ist. Es wurde 1973 zum Kunsthistorischen Denkmal erklärt.
In Establiments, einem kleinen Stadtteil von Palma, befindet sich eine kleine Kirche, in der die Bewohner dieses Viertels von Palma jeden Sonntag zur Messe gehen. Sie befindet sich direkt an der Straße, die nach Esporles führt.
Im 17. und 18. Jh war dieses Haus im Besitz der Familien Binimelis und Ripoll. Im 19. Jh war es Eigentum von Gabriel Verd i Reure. Catalina Verd i Mayol de Bàlitx heiratete Pere Morell i Verd. Ihre Erben verkauften das Haus an den Govern Balear, und nun ist hier das Regionalministerium für Tourismus (Conselleria de Turisme) untergebracht. In den Patio gelangen wir über einen großen Flachbogen mit Marmorpilastern und ionischen Kapitellen. Auf der rechten Seite beginnt die Treppe mit einem Eisengeländer und flachen Geländersäulen. Im ersten Stockwerk finden wir eine Galerie mit einem Bogen und barocken Geländersäulen
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