Pol.lèntia ist die einzige römische Stadt, die man zur Zeit auf Mallorca besichtigen kann. Sie ist das gröβte Beispiel für die Romanisierung der Illes Balears und ihre Ruinen zeugen von den Zeiten der Pax Romana Die Ausgrabungen von Pol.lèntia begannen um 1920 und werden zur Zeit fortgesetzt. Der für das Publikum zugängige Teil umfasst ein Bruchstück der Stadtmauer, Ruinen von drei Wohnsitzen und eine Straβe mit Säulengang. Der Eingang zu den Ausgrabungen ist in Sa Portella. Besonders hervorzuheben ist das einzige erhaltene römische Theater der Illes Balears. Es wurde im I. Jahrhundert errichtet und hatte eine Kapazität von etwa zweitausend Plätzen. Heute kann man einen Teil der Sitzreihen und der Bühne besichtigen. Es ist empfehlenswert, den Rundgang mit einem Besuch im interessanten Museu Monogràfic von Pol.lèntia abzuschlieβen. In diesem Museum sind wertvolle Stücke ausgestellt, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden.
Gehörte 1523 dem königlichen Prokurator Francesc Burgues. Am 26.11.1541 übernachtete hier Kaiser Karl V. Bei einer Schätzung im Jahr 1576 wurde das Haus mit der höchsten Bewertung veranschlagt. 1636 gelangte es in den Besitz von Nicolau Burges, und zurzeit gehört es der Familie Blanes. Über ein großes Rundbogenportal gelangen wir in den Eingangsbereich, an dem auf der rechten Seite die Treppe nach oben führt. Ein Flachbogen mit dem Wappen der Familie Burgues an den Kapitellen gewährt Einlass zum Patio mit dem Wappen der Familie Blanes zur Linken.
Die archäologische Stätte von Son Fornés wird in 2,5 km von dem Dorf Montuïri (Ma-3200) befindet. Im Jahr 1975 gab es die erste Ausgrabung und bis 2011 haben sie vierzehn archäologische Jahreszeiten, die drei Perioden dokumentiert haben: die talayotischen, Postalayotic und römischen Zeit. Alle detaillierten Informationen über die archäologische Stätte kann an den Museu Arqueològic de Son Fornés gefunden werden.
Das Auditorium von Palma, eines der großen kulturellen Wahrzeichen von Mallorca. Seine Fassade blickt auf das Meer, insbesondere auf den Hafen, und bietet einen der besten Panoramablicke auf die Stadt. Ein großer Teil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens von Palma de Mallorca spielt sich hier das ganze Jahr über ab. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mehrere Musik- oder Theatervorstellungen, ein interessanter Kongress, internationale Begegnungen der verschiedensten Disziplinen und Wissenschaften oder auch Debatten über aktuelle Themen stattfinden. Darüber hinaus feiert das Auditorium de Palma 2019 sein 50-jähriges Bestehen.
Im Garten der Seehandelsbörse befindet sich ein wieder aufgebautes Tor der ehemaligen Stadtmauern. Es handelt sich um die sogenannte Porta del Moll (Tor zur Anlegebrücke), das 1620 durch den Obersten Baumeister der Befestigungsanlage, Antoni Saura, in Zusammenarbeit mit Jaume Blanquer, einem der besten mallorquinischen Bildhauer seiner Zeit, errichtet wurde. Das Tor befand sich ursprünglich nicht an diesem Platz, vielmehr war es in die mittelalterliche Mauer am Meeresufer eingefügt und wurde anschließend Teil der neuen Mauer, die im 18. Jh. vor der Seehandelsbörse errichtet wurde. Das Tor stellt eine Art Triumphbogen im manieristischen Stil dar, dessen Bogen mit einem kleinen Bildnis der Purísima Concepción (Unbefleckten Empfängnis) geschmückt ist. Am Sims befindet sich eine Inschrift, die auf seine Errichtung hinweist. Dies war das Haupttor zur Stadt, und seine künstlerische und monumentale Verarbeitung beruhen auf dem starken Symbolcharakter, den die Tore der ehemaligen Festungsanlagen besaßen. Sie wurden mit den Wappenschildern des Königs und der Gerichtsbarkeit des Königreichs geschmückt, welche im Fall der Porta del Moll schon im 18. Jh. entfernt wurden. Neben dem Tor erhebt sich das Consolat de la Mar, heute der Regierungssitz der Balearischen Inseln. Das Gebäude war ursprünglich das Haus des Colegio de la Mercaderia (ehemalige Handelskammer) und besaß eine schöne gotische Kapelle auf seiner Rückseite. Das Consolat de Mar war einst eine Einrichtung, die als Gerichtshof fungierte, um Konflikte zwischen Seeleuten und Kaufmännern beizulegen. Linker Hand können wir Can Chacón sehen mit seiner schönen barocken Galerie aus dem 18. Jh., als das Gebäude dieser Familie andalusischen Ursprungs gehörte. Gegen Ende des 17. Jh. war es er Wohnsitz des Militäringenieurs Martín Gil de Gaínza (1650-1737), der es über der Stadtmauer hatte erbauen lassen
Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und besitzt einen Innenhof, der durch eine Mischung von Elementen aus verschiedenen Epochen gekennzeichnet ist: gotische Treppe, achteckige Säulen gotischen Ursprungs, die Segmentbögen tragen, Galerie aus dem 19. Die Fassade ist dreistöckig und weist ein Rundbogenportal und ein weiteres Portal auf der rechten Seite auf. Im ersten Stock gibt es zwei Balkone und ein Balkonfenster sowie in der Vorhalle kleine achteckige Säulen. Der Eingang hat ein Balkendach; links, über einer kleinen Treppe, befindet sich ein Atelierportal mit Rundbogen. Auf der rechten Seite befindet sich eine Tür mit Oberschwelle. Ein Segmentbogen führt zum Innenhof. In diesem gepflasterten Hof befindet sich die mittelalterliche Treppe auf der rechten Seite und ein achteckiger Zisternenhals, der unter der Treppe liegt.
Im 16. Jahrhundert begann man mit der Ummauerung Palmas im Renaissancestil mit Mauern und Bastionen, die für den Einsatz von Artillerie geeignet waren. Der Autor des Projekts war der italienische Ingenieur Giacomo Palearo, besser bekannt als Kapitän Fratin (+1586). Die Umzäunung wurde 1575 mit dem Bau der Bastion Santa Catalina begonnen, dem Namen des mittelalterlichen Tores und des westlichen Viertels, das noch erhalten ist. Diese Bastion wurde später als Bastion von Santa Creu, dem Namen der Pfarrkirche, und als Bastion von Sant Pere, nach dem Namen der Straße, bekannt. Diese Bastion wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von dem mallorquinischen Ingenieur Vicenç Mut i Armengol (1614-1687) wieder aufgebaut, und zwischen 1644 und 1656 wurde ein neues Tor in der Mauer errichtet, das heute nicht mehr existiert, von dem jedoch ein Teil der Brücke über den Bach Sa Riera erhalten ist. Die Bastion hat zahlreiche Veränderungen erfahren, und die heutige ist das, was von der alten Festung übrig geblieben ist. Die Bastion hatte zwei Ebenen: die so genannte untere Bastion, die den Platz mit Blick auf die Sagrera-Promenade und den Kai bildet, und die so genannte obere Bastion, in der sich heute das Gebäude des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst von Palma befindet, das im Januar 2004 eingeweiht wurde. Das Tor mit der Rampe war einst das Tor, das zu diesem oberen Teil der Bastei führte, der vollständig zugeschüttet wurde.
Barrock (1667-1702) Hervorzuheben Hier lebten ab dem Jahre 1534 die Hieronimus-Mönche. Es werden die Überreste der Schwester Clara Andreu i Malferit, einer herausragenden Nonne der Gemeinde aufbewahrt. Merkmale Bogenportal zum Eingang des Klosters, Innenhof mit einem alten Zürgelbaum und einem Brunnen. Die Kirche besteht aus einem Schiff mit vier Abschnitten und kleinen, seitlichen Kapellen. Wichtige Kunstwerke der Heilige Christus de la Sang (XV. Jahrhundert), die barrocken Altargemälde der Mutter Gottesd „Mare de Déu del Candeler“ und der heiligen Familie (XVII. Jahrhundert), zwei gotische Gemälde von Pere Terrencs (XV. Jahrhundert) und wertvolle Bilder von den Vater und Sohn Llopis (XVI. Jahrhundert Direcció: Carrer de les Monges, 129, 07300 Inca, T:971 50 00 95
Ehemalige Residenz auf Mallorca des Erzherzogs Ludwig Salvator von Habsburg. Von dieser charakteristischen mallorquinischen Possessió aus hat man eine faszinierende Sicht auf die Küste und die Felsnase sa Foradada, Wahrzeichen der Tramuntana-Küste. Son Marroig in the municipality of Deià is another farmstead the Archduke purchased and he restored the old house, conserved the fortified sixteenth-century tower and added Italian-style extensions. Bereits im Gemeindegebiet von Deià liegt ein weiteres Landgut des Erzherzogs Ludwig Salvator: Son Marroig. Bei der Restaurierung des alten Palais bewahrte er den Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und erweiterte den Bau im italienischen Stil.
Jorn Utzon und Mallorca: Can Lis und Can Feliz ' zwei Werke der baulichen Poesie dieses Architekten auf der Insel Jorn Utzon zählt zu den maßgeblichen Architekten des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1918 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geboren. Dort und im Nachbarland Schweden absolvierte er sein Architekturstudium um später in Ländern wie Frankreich, Marokko, den USA und Mexiko Erfahrungen zu sammeln. Eines seiner bekanntesten Werke, dem er viele Jahre seiner beruflichen Tätigkeit gewidmet hat, ist die Oper von Sidney, an der Utzon von 1956 bis 1966 arbeitete. Mit diesem Bau wurde der Däne zu einem der führenden Vertreter der Architektengruppe 'Dritte Generation'. 1971 fasste er den Entschluss, sich auf Mallorca seinen Altersruhesitz zu bauen. So entstand das Wohnhaus Can Lis auf den Klippen von Portopetro: längst ein Standardbau, den sich heute jeder Architekt im Laufe seines Studiums genauer anschaut. 1994 dann baute er sich ein zweites Haus weiter im Landesinneren. Dieses Anwesen trägt den Namen Can Feliz en s'Horta de Felanitx. Auch von diesem Bau im aus ist das Meer zu sehen, über ihm thront stolz das Castillo de Santueri Quelle: Jørn Utzon, Dos Casas en Mallorca Federico Climent Conselleria de Turisme, 2000
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